Autor: Christoph Stettler


FRAUEN*STREIK 2019

Wir Frauen* streiken für Gleichstellung, gegen Sexismus und gegen Diskriminierung. Heute am 14. Juni 2019!

Punkt 11:00 Uhr steht alles still. Im ganzen Land verlassen Frauen ihren Arbeitsplatz und machen sich mit viel Lärm sicht- und hörbar. Zum Beispiel mit Trillerpfeife oder Pfannendeckel.

Punkt 15:24 Uhr wird die Arbeit niedergelegt. Bei durchschnittlich 20% weniger Lohn arbeiten Frauen ab jetzt gratis. Grund genug, den Arbeitsplatz zu verlassen.
mehr auf www.frauen-streiken.ch und www.frauenstreik2019.ch


Für den aktiven Klimaschutz – freie Fahrt für alle!

Stadtrat Biel
Dringliche Motion, Peter Heiniger, PdA

Der Gemeinderat wird beauftragt, für die Tarifzonen 300 und 301 im Fahrplanverbund Libero den Null Tarif einzuführen oder dessen Einführung zu veranlassen. Dieser Null Tarif gilt für alle NutzerInnen dieser Zonen. 


Die PdAS verurteilt die neuerliche Verschärfung der US-Blockade gegen Kuba

Seit 57 Jahren blockieren die US-Regierungen Kuba, behindern seine Entwicklung und versuchen Unzufriedenheit zu schüren. Im März 1996 wurde die Blockade verschärft durch das Inkraft-Treten des «Helms Burton Gesetzes». Sein Abschnitt 3 erlaubt es US-Bürger-inn-en ausländische Personen oder Firmen, z.B. Schweizer, die in Kuba aktiv sind auf Entschädigung zu verklagen, wenn sie Eigentum nutzen, das nach der Revolution enteignet wurde. Die von der kubanischen Regierung angebotene Entschädigung für diese Enteignungen wurde von den US-Regierungen abgelehnt. Seit 1996 haben alle US-Präsidenten das Inkraft-Treten dieses §3 abgelehnt, bis heute. Der aktuelle US-Präsident hat beschlossen ab dem 2. Mai 2019 das gesamte Gesetz anzuwenden.

Die Partei der Arbeit der Schweiz, PdAS, verurteilt diese erneute Aggression der US-Regierung gegen Kuba. Der Abschnitt 3 widerspricht internationalem Recht und wird zu Recht von vielen Regierungen verurteilt, z.B. Kanada, Russland, China oder die Europäische Union, um nur einige zu nennen. Sie fordern die betroffenen Firmen zu Widerstand auf. Spanien hat bereits einen Finanzfonds eingerichtet für diese Auseinandersetzung. Die PdAS begrüsst diese Haltung; sie bedauert jedoch, dass andere Massnahmen der Blockade nicht ebenso engagiert beanstandet werden. Die PdAS bedauert noch mehr, dass die Schweizer Regierung bislang schweigt.

Durch eine Interpellation ihres Nationalrats, Denis de la Reussille, fordert die PdAS daher die Schweizer Regierung auf sich der standhaften Opposition gegen die Ausweitung des Helms Burtons Gesetzes anzuschliessen und dies öffentlich bekannt zu geben.

Die Blockade versucht Cuba, ein freies und souveränes Land unter koloniale Vormundschaft zu stellen; ein nicht-akzeptables Vorgehen. Die PdAS fordert das Ende der Blockade und fordert die Schweizer Regierung auf sich für dessen vollständige Beeindigung einzusetzen.

PdAS – Partei der Arbeit der Schweiz, 26. Mai 2019


Kapitalismus und Klimaschutz: zwei falsche Freunde

Dauernd sprechen wir von einem System Change, doch was heisst das genau? Was kann mensch sich darunter vorstellen und wie erreichen wir den? Innerhalb des jetzigen Systems, indem wir einige Rahmenbedingungen schaffen, hier ein Pflästerli aufkleben und dort eine feine Regelung machen? Ist das genug? Nein, bei langem nicht! Was es braucht, ist eine radikale Veränderung unserer Wirtschafts- und Lebensweise, oder sogar einen Neuaufbau!

Wir fordern, dass die Regierung den Klimanotstand ausrufen soll. Sie soll Gesetze und Verordnungen erlassen, die die weitere Zerstörung der Umwelt verhindern sollen. Klimaabkommen sind nichts Neues, 1997 gab es das Kyoto-Protokoll, 2015 das Pariser-Klimaabkommen usw. Sie versprechen uns eine klimafreundlichere Politik, doch mit dem Ergebnis ist wohl (fast) niemand hier zufrieden. Dass kaum eines der sowieso viel zu laschen Versprechungen eingehalten wurde, haben wir nicht unserer Eigenverantwortung, sondern dem System zu verdanken.

Wir leben in einer Welt, in der Profit, wie ein Kompass, der Orientierung dient. Es geht nicht um die Bedürfnisse der Menschen, sondern vielmehr um die Maximierung des Gewinns. Die Firmen und deren CEO’s stehen in Konkurrenz zueinander, sie müssen dafür sorgen, dass sie möglichst billige Ressourcengewinnung und Produktion sicherstellen können. Sie folgen somit der Logik der aktuellen, kapitalistischen Wirtschaft. Dass dabei der Klimaschutz oder Arbeiter*innenrechte nicht beachtet werden können, verstehen wohl auch Kinder. Erwachsene leider nicht mehr alle. Aber es geht um den Gewinn, mit umweltschonenden Vorgehensweisen oder mit guten Arbeitsverhältnissen kann man im jetzigen System nicht mit der Konkurrenz mithalten. Wie Greta Thunberg einst an der UNO-Klimakonferenz in Katowice am 12. Dezember 2018 gesagt hat: «Es sind die Leiden der vielen, die für den Luxus der wenigen bezahlen».




Interpellation Zora Schneider (PdA): Struktureller Rassismus, seine Gegenwart und seine Geschichte in Bern – Wie begegnet ihm die Stadt Bern?

Stadtrat Bern

«Der Bund» vom 14.03.2019 berichtete über ein rassistisches Wandgemälde im Schulhaus Wylergut. Man hatte schon versucht, das Bild mit einem anderen zu überdecken, aber die Überdeckung hat sich wieder gelöst. Im Moment arbeitet wieder eine Gruppe von Lehrpersonen an einem Wandbehang, der das rassistische Bild verhüllen soll. Gemeinderätin Teuscher sagte auf die Medienanfrage, sie wolle sich das Schulhaus anschauen, hat die Schulleitung kontaktiert und will mit der Abteilung Kultur und der Denkmalpflege eine Lösung finden, um das Bild zu ersetzen. Teuscher ist sich nicht sicher, ob sich solche Darstellungen auch in anderen Schulhäusern finden. Sie hat der Presse mitgeteilt, dass sie bei den Schulleitungen nachfragen wird. Der Artikel verweist auch auf eine frühere Diskussion von 2014 rund um das Wappen-Symbol der
Berner Zunft zum Mohren.



Treffen PdA-Regionalgruppe Bern

Montag 20. Mai um 19h30 in unserem Lokal im 1. Stock der Brasserie Lorraine, Quartiergasse 17, Bern.
Haupttraktandum ist eine grundsätzlichere Diskussion zu den Fragen:

  • Wo liegen in der nächsten Zeit die Schwerpunkte der PdA-Politik in der Stadt Bern?
  • Was sind die Probleme, die wir lösen wollen?
  • Wie erreichen wir, dass die Stadt Bern sozialer und ökologischer wird?