Kategorie: Archiv
Beschwerde gegen Ungültigkeitserklärung der Berner „gratis-ÖV-Initiative“ eingereicht
Medienmitteilung
Das Initiativkomitee der „gratisÖV-Initiative“ für einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr in der Stadt Bern hat heute beim Regierungsstatthalteramt Bern-Mittelland gegen den Entscheid des Berner Gemeinderates, die Initiative als ungültig zu erklären, Beschwerde eingereicht.
Die Berner Stadtregierung hatte behauptet, die Initiative verstosse gegen übergeordnetes Recht. Die Bundesverfassung sehe vor, dass die Kosten des öffentlichen Verkehrs zu einem angemessenen Teil durch die von den Nutzerinnen und Nutzern zu bezahlenden Preise zu decken seien; daher sei ein Gratis-ÖV auf kommunaler Ebene gar nicht zulässig.
Wie in der Beschwerde anhand der Entstehungsgeschichte des hier in Frage stehenden Art. 81a BV aufgezeigt wird, trifft dies nicht zu. Art. 81a wurde als Teil der bundesrätlichen Vorlage zu „Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI)“, welche im Jahr 2014 von Volk und Ständen angenommen wurde, in die Bundesverfassung eingefügt. Wie schon der Titel der Vorlage besagt, ging es dabei ausschliesslich um die nationale und regionale Bahninfrastruktur. Vom innerstädtischen Tram- und Busverkehr war mit keinem Wort die Rede – weder in der Debatte im Bundesparlament, noch in der umfangreichen bundesrätlichen Abstimmungsbotschaft. Die genannte Bestimmung der Bundesverfassung besagt daher nichts zur Preisgestaltung im lokalen öffentlichen Verkehr.
Weil die Einführung von Gratis-ÖV eine wirksame ökologische und soziale Massnahme ist, hätten wir uns gewünscht, dass die rot-grüne Stadtregierung unser Anliegen unterstützt. Stattdessen versucht der Gemeinderat, mit unhaltbaren rechtlichen Vorwänden eine Volksabstimmung und damit auch eine öffentliche Diskussion über Gratis-ÖV zu verhindern.
Das Initiativkomitee verlangt daher – und mit ihm die Partei der Arbeit Bern und die Kommunistische Jugend – in der jetzt eingereichten Beschwerde, dass die zuständige Regierungsstatthalterin den Entscheid der Berner Stadtregierung aufhebt und diese anweist, die „gratisÖV-Initiative“ innerhalb der gesetzlichen Fristen dem Stadtrat zu Behandlung zuzuleiten.
Initiativkomitee „gratisÖV-Initiative. Für einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr in der Stadt Bern“

Plakat / Affiche 2022
Plakat der PdA Biel für die Grossratswahlen vom 27. März ’22
Affiches du POP Bienne pour les élections du grand conseil du 27 mars ’22
Wahlprogramm / Programme Électoral 2022
L’humain avant le profit – voteZ pour le Parti Ouvrier et Populaire
Mensch vor Profit – Partei der Arbeit wählen
Klimaschutz ohne Feigenblatt
Die Partei der Arbeit will den Klimaschutz viel weiter vorantreiben, als dies im Moment der Fall ist. Der motorisierte Individualverkehr muss dort eingebremst werden, wo dies möglich ist.
Die Infrastruktur für den Langsamverkehr muss ausgebaut werden. Fuss-gänger*innen und Radfahrer*innen müssen auf sichere und geeignete Wege zurückgreifen können. Der ÖV muss «echt» attraktiver werden.
Protection du climat – objectifs clairs
Le Parti Ouvrier et Populaire veut faire progresser la protection du climat de manière plus ambitieuse et réaliste.
Nous proposons de diminuer la part du trafic individuel motorisé partout où cela est possible. En contrepartie, les infrastructures destinées à la mobilité douce doivent être développées et offrir des itinéraires sécurisés aux piéton-ne-s et aux cyclistes.
Gegen den Steuerwettbewerb
Steuern sind als ausgleichendes Element in unserer Gesellschaft verankert. Dies muss – laut unserem Grundgesetz – umgesetzt werden. Dieses ausgleichende Element wird in dem Sinne ausgehebelt, als ein Steuerwettbewerb stattfindet.
Im Kanton bestehen veritable Steueroasen, in denen Menschen mit kleinem Budget kaum Wohnraum finden.
Es findet eine sich verstärkende Trennung der Bevölkerungsgruppen statt. Mit einer Steuerharmonisierung kann man diesem Trend entgegenwirken. Die Partei der Arbeit wird sich dafür einsetzen.
Concurrence fiscale – fin des régimes d’exception
Les impôts représentent un des fondements de la solidarité dans notre société. Cet état de fait, conforme à notre loi fondamentale, est mis en péril par l’instauration d’une concurrence fiscale entre les régions.
Dans notre canton, il existe de véritables paradis fiscaux dans lesquels les personnes à petit budget ne trouvent plus de logements abordables. Le sain mélange des différentes couches sociales qui y prévalait n’est plus possible, et l’on assiste à un renforcement de la ségrégation.
Afin de contrer cette tendance, le Parti Ouvrier et Populaire s’engage à promouvoir une harmonisation fiscale.
Das Recht auf Bildung
Das heutige Schulsystem mit der strikten Trennung in unterschiedliche Schultypen ist ein Abbild der bestehenden Gesellschaft. Deshalb kämpfen wir für ein Schulsystem, in dem alle innerhalb derselben Schule unterrichtet und entsprechend ihren Fähigkeiten und Talenten gefördert werden.
Umfassende Bildung ist ein menschliches Bedürfnis, sie ist ein Grundrecht und macht mündig. Deshalb fordern wir, dass der Zugang zu umfassender Bildung allen offen steht und unentgeltlich ist.
Éducation – mêmes chances pour toutes et tous
Le système scolaire actuel, avec sa stricte séparation en différents types d’écoles, est le reflet de la société existante. C’est pourquoi nous nous battons pour un système scolaire dans lequel tout le monde est scolarisé dans la même école et encouragé en fonction de ses capacités et de ses talents.
Une éducation complète est un besoin humain, c’est un droit fondamental et elle rend responsable. C’est pourquoi nous demandons que l’accès à une éducation complète soit ouvert à tous et gratuit.
Das Recht auf eine Bleibe
Alle Menschen sind gleich. Aufenthaltstitel müssen abgeschafft werden. Es braucht Mitbestimmung auf jeder politischen Ebene für hier lebende Menschen. Die politisch fabrizierte Fremdenfeindlichkeit muss bekämpft werden.
Es braucht Hilfe für Geflüchtete, gute Löhne und Solidarität mit den Ausgeschlossenen. Das Recht auf globale Mobilität und das Recht auf tiefere Mieten für alle, dafür wollen wir uns einsetzen.
Droit de séjour – égalité et inclusion
Les êtres humains sont tous égaux. C’est pourquoi nous pensons que les titres de séjour doivent être abolis. Toute personne qui vit en Suisse doit pouvoir participer aux décisions aux niveaux communal, cantonal et fédéral. Le Parti Ouvrier et Populaire s’oppose à la xénophobie politique.
L’aide aux personnes en fuite, de bons salaires, la solidarité avec les exclu-e-s, le droit à la mobilité globale et le droit à des loyers plus bas pour toutes et tous : voilà ce pour quoi nous nous engageons.
Das Recht auf soziale Sicherheit
Der Kampf für soziale Sicherheit beginnt am Arbeitsplatz und meint: garantierte Anstellungsverhältnisse, Löhne, die zum Leben reichen, sowie Arbeitszeiten und Arbeitsbedingungen, die nicht krank machen.
Arbeitslosenversicherung, IV und Sozialhilfe dürfen keine Instrumente der Kontrolle und Disziplinierung sein, sondern müssen die negativen Folgen sozialer und wirtschaftlicher Missstände beseitigen.
Die Krankenkassen dürfen nicht länger einen grossen Teil des Lohns wegfressen; sie müssen sozial abgestufte Prämien erheben und die Zahnmedizin in die Grundversicherung integrieren.
Und schliesslich bedeutet soziale Sicherheit: eine Altersvorsorge, die nicht den Spekulationen des Aktienmarkts ausgeliefert ist, sondern als echte Volkspension Renten garantiert, die ein anständiges Leben nach der Pensionierung ermöglichen.
Das Recht auf Selbstbestimmung und Absicherung in Notlagen – dafür setzt sich die Partei der Arbeit ein.
Sécurité sociale – solidarité et équité
La lutte pour la sécurité sociale débute sur le lieu de travail où les principales revendications restent des conditions d’engagement qui garantissent l’emploi, un salaire suffisant, ainsi que des horaires et un environnement qui permettent de conserver une bonne santé.
Le Parti Ouvrier et Populaire considère que l’assurance chômage, l’AI et l’aide sociale ne sont pas des instruments de contrôle et de discipline, mais contribuent à éliminer les conséquences négatives de dysfonctionnements sociaux et économiques. Les caisses maladie quant à elles ne devraient plus grignoter une grande partie du salaire, mais percevoir des primes socialement échelonnées et intégrer la médecine dentaire dans le contrat de base.
Par sécurité sociale, nous entendons également que notre prévoyance vieillesse cesse d’être livrée aux spéculations des marchés financiers et qu’elle garantisse, en tant que véritable pension populaire, des rentes qui permettent de vivre décemment à la retraite.
Le droit à l’autodétermination et à la protection dans les situations de détresse est un engagement du Parti Ouvrier et Populaire.
Stellenwert der Kultur
Die Schweiz verfügt über eine Gesamtstrategie, genannt Kulturbotschaft, zur Kulturförderung. Darin ist auch die Relevanz des Kulturschaffens festgehalten.
Kultur ist systemrelevant, die Basis der Gesellschaft und entsprechend unterstützungs- und schützenswert.
Die Kulturwirtschaft wird von über 300’000 Kulturschaffenden betrieben, jedes zehnte Unternehmen gehört zum Kultursektor und die Wertschöpfung beläuft sich bei 15 Milliarden Franken. Leider herrscht aber auch in diesem Sektor eine starke Ungleichheit zwischen Frau und Mann bei der beruflichen Stellung und Lohn.
Wir setzen uns für die Unterstützung und Wertschätzung der Kulturschaffenden ein. Denn Kultur ist nicht alles, aber ohne Kultur ist alles nichts.
Culture – soutien, protection et égalité
Au niveau fédéral, le « message culture », définit la stratégie globale destinée à sa promotion. L’importance de la création y est notamment relevée. La culture est l’essence d’une société. Elle en influence l’état de santé et mérite donc d’être soutenue et protégée.
En Suisse, l’économie culturelle est gérée par plus de 300’000 intervenants. Une entreprise sur dix est active dans ce secteur qui génère une valeur ajoutée de 15 milliards de francs. Notre engagement vise à soutenir et à valoriser les acteurs culturels, et à encourager l’égalité entre les femmes et les hommes en termes de statut professionnel et de salaire dans ce domaine.
La culture n’est pas un luxe, mais une nécessité !
Radikale Forderungen fordern radikale Lösungen
Bieler Stadtratssitzung
Biel soll autofrei werden.
Radikal kann die Forderung höchstens im Sinne von gründlich überlegt bezeichnet werden.
Die Stadt Biel muss sich ernsthaft an eine zukunftsgerichtete Stadtplanung machen. Autos gehören nach wie vor zum Stadtbild. Die Nachkriegsgenerationen betrachteten das Auto als zukunftsweisendes Utensil. Mittlerweile müssen wir aber anderen Problemen begegnen, als einem stetigen Wachstum hinterher zu rennen.
Dringendes und rasches Handeln ist im Hinblick auf den Klimawandel unbedingt nötig.
Aber nicht nur das. Wenn wir uns die Stadt Biel mal genauer ansehen, müssen wir feststellen, dass vor allem Menschen mit niedrigem sozioökonomischem Status an stark befahrenen Strassen wohnen. Auf der anderen Seite können sich finanziell besser gestellte Menschen eine Wohnsituation leisten, die durch weniger Verkehr belastet ist. Gleichzeitig gelangen diese aber an ihren Wohnort, indem sie die unattraktiveren Viertel z.T. mit dem Auto queren müssen und damit auch zur Belastung der genannten Wohnsituationen beitragen.
Wechsel im Berner Stadtrat
Medienmitteilung
Zora Schneider, Stadträtin der Partei der Arbeit (PdA) Bern, tritt aus beruflichen Gründen zurück. Sie hatte die Partei der Arbeit während mehr als vier Jahren auf engagierte und kompetente Weise im bernischen Stadtparlament vertreten und zahlreiche Vorstösse unternommen und Anträge gestellt. Diese betrafen u. a. die Löhne und Arbeitsbedingungen der Angestellten in der Stadt Bern, insbesondere auch der Frauen; die Lebenssituation und den Schutz der Obdachlosen; die Aufnahme und Unterstützung von Menschen auf der Flucht; die zahnmedizinische Versorgung der Menschen im Alter und die Auswirkungen der Privatisierung von Altersheimen; die Dringlichkeit von konkreten Massnahmen zum Klimaschutz und die Einführung von gratisÖV in der Stadt Bern; gesellschaftspolitische Themen wie strukturellen Rassismus, Polizeieinsätze, Cannabis-Experimentierartikel, E-Prix, Missstände im Einbürgerungsverfahren.
Die Partei der Arbeit dankt Zora Schneider für all ihren Einsatz für die Interessen und Anliegen der werktätigen, wie auch der arbeitslosen, prekarisierten und an den Rand unserer Gesellschaft gedrängten Menschen.
Als Nachfolger wird Matteo Micieli ab Ende Januar 2022 den PdA-Sitz im Berner Stadtrat übernehmen. Matteo Micieli ist Student und arbeitet als Serviceangestellter. Politisch ist Matteo Micieli bereits aktiv im Vorstand des Vereins Solidaritätsnetz Bern.
Die Partei der Arbeit Bern wünscht Matteo Micieli viel Erfolg in seinem neuen politischen Amt, damit die Interessen der breiten Bevölkerung auch auf parlamentarischer Ebene wirkungsvoll vertreten werden.
Partei der Arbeit (PdA) Bern
Die Berner „gratis-ÖV-Initiative“ ist gültig!
Medienmitteilung
Der Berner Gemeinderat hat heute bekannt gegeben, dass er die „gratisÖV-Initiative“ für einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr in der Stadt Bern für ungültig erklärt, weil sie gegen übergeordnetes Recht verstosse. Gemäss der Bundesverfassung seien die Kosten des öffentlichen Verkehrs zu einem angemessenen Teil durch die von den Nutzerinnen und Nutzern bezahlten Preise zu decken.
Das Initiativkomitee wird diesen Beschluss anfechten. Die Argumentation des Gemeinderates ist rechtlich nicht haltbar. Dies allein schon, weil der Initiativtext übergeordnetes Recht ausdrücklich vorbehält und sich nur auf Tarife des öffentlichen Verkehrs bezieht, die in der Kompetenz der Stadt liegen.
Der vom Gemeinderat zitierte Art. 81a der Bundesverfassung hat die überregionale Schieneninfrastruktur zum Gegenstand. Er entstand seinerzeit als Gegenvorschlag zur Volksinitiative „Für den öffentlichen Verkehr“ und behandelt die Finanzierung der grossen Eisenbahnverbindungen. Die Fahrpreisgestaltung beim innerstädtischen Tram- und Busverkehr war und ist in keiner Weise Gegenstand von Art. 81a BV.
Auch der Hinweis auf eine ähnliche Initiative in der Stadt Zürich ist nicht zutreffend. Die dortige Initiative sah Nulltarife nur für Bewohner und Bewohnerinnen der Stadt Zürich vor und verstiess damit offensichtlich gegen den Grundsatz der Rechtsgleichheit. Diesen Fehler macht die Berner Initiative nicht.
Es befremdet uns sehr, dass der rot-grüne Berner Gemeinderat mit solchen Vorwänden eine Volksabstimmung über das wichtige ökologische und soziale Anliegen des gratisÖV verhindern will. Das Initiativkomitee sowie die Partei der Arbeit Bern und die Kommunistische Jugend Bern als Initiantinnen dieser städtischen Volksinitiative akzeptieren diesen Entscheid nicht und werden dagegen rechtlich vorgehen.
Initiativkomitee „gratisÖV-Initiative. Für einen kostenlosen öffentlichen Nahverkehr in der Stadt Bern“
Die Partei der Arbeit Biel kandidiert für den Grossrat
Die Partei der Arbeit will auch im Kantonsparlament intervenieren können. Die Herausforderungen sind vielfältig. Deshalb wird die PdA POP an den Grossratswahlen im März 2022 teilnehmen.
Die kantonale Mitgliederversammlung der PdA POP hat beschlossen, diesmal auf eine Liste in der Stadt Bern zu verzichten, um alle Kräfte auf den Wahlkreis Biel-Seeland zu konzentrieren, welches der grösste Wahlkreis im Kanton ist.
Stellungnahme zu den Abstimmungen vom 28. November 2021
Die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) ist über die Annahme der Pflegeinitiative höchst erfreut. Es ist ein wichtiger Schritt für die notwendigen substanziellen Verbesserungen der Arbeitsbedingungen im Pflegebereich. Der Pflegenotstand war bereits vor der Pandemie längst eine Realität. Die aktuell anhaltende Gesundheitskrise hat die Zustände verschärft und für alle sichtbar ans Tageslicht gebracht. Die schlechten Arbeitsbedingungen betreffen die unterschiedlichen Fachbereiche und Institutionen. Überall herrscht Personalmangel. So sind aktuell über 11 700 Pflegestellen in der Schweiz unbesetzt. Die PdAS fordert daher vom Bundesrat und vom Parlament eine rasche Umsetzung der Pflegeinitiative und wird sich dafür einsetzen.
Internationale Solidarität im Kampf gegen das Virus
Zum Covid-Gesetzt hatte die PdAS ein kritisches Ja empfohlen, denn: Die Ausweitungen der Befugnisse für den Bundesrat sind sehr beunruhigend. Einmal eingerichtet, werden solche Systeme selten rückgängig gemacht und oftmals für andere Zwecke verwendet, als sie ursprünglich gedacht waren. In der Regel sind davon Aktivist*innen betroffen, die sich für einen Systemwechsel einsetzen. Das Paradebeispiel dafür ist der Fichenskandal aus dem Jahr 1989, den die PdAS nicht vergessen hat.
Die Pandemie hat die Gesamtheit der Mängel des Systems aufgezeigt, in dem wir leben. Ein übertriebener Individualismus, ein liberalisiertes Gesundheitssystem, die grosse Schwierigkeit, auf aussergewöhnliche Situationen zu reagieren und sich daran anzupassen. Diese Krise muss dazu dienen, um eine bessere Zukunft aufzubauen. Auch wenn die PdAS insgesamt, wenn auch immer kritisch, die meisten der eingeführten Massnahmen unterstützte, wird sie äusserst wachsam sein in Bezug auf die Rückkehr zu einer Normalisierung der rechtlichen und politischen Situation angeht.
Die Alternative Linke Bern und die Partei der Arbeit Bern beenden die Zusammenarbeit mit der GaP in der Freien Fraktion im Berner Stadtrat.
Medienmitteilung
Die letzten Wochen haben gezeigt, dass zwischen den Mitgliedern der Fraktion und der Vertreterin der GaP fundamental unterschiedliche Ansichten darüber herrschen, wie linke Kritik an der aktuellen Corona-Situation ausgeübt werden sollte.
Die aktive Beteiligung von Simone Machado in der Freien Linken und deren Zusammenarbeit mit rechten und rechtsextremen Gruppierungen wollen wir mit unserer Fraktionszusammenarbeit nicht mittragen. Wir lehnen jegliche Querfront-Bestrebungen ab und unterstützen keine Verbreitung von Verschwörungserzählungen.
Deshalb sind wir zum Schluss gekommen, die Fraktionsarbeit mit Simone Machado/der GaP auf Fraktionsebene nicht mehr weiterzuführen. Wir bedauern, dass mit diesem Schritt eine langjährige Zusammenarbeit zu einem Ende kommt.

