Pressecommuniqué des Stadtberner Komitees für die «Gratis-ÖV-Initiative»
Die Partei der Arbeit Bern und die kommunistische Jugend Bern haben die «Gratis-ÖV-Initiative» lanciert: für soziale und für Klimagerechtigkeit. Die Unterschriftensammlung beginnt morgen, 14. August 2020.
In Zeiten des fortschreitenden Klimawandels und der Verschärfung der sozialen Ungleichheiten durch die Covid-19-Krise sehen wir einen dringenden Handlungsbedarf. Die Einführung des kostenlosen Nahverkehrs fördert nachweislich den Umstieg weg vom motorisierten Individualverkehr. Die Erfahrung aus anderen Städten zeigt eine Zunahme der Benutzung des ÖV von bis zu 30 Prozent.
Online Aktionstag „ Challenge for Future“ vom 15. Mai 2010
Die Bekämpfung der COVID-19-Krise ist zwingend mit der Bewältigung der ökologischen Krise zu verknüpfen.
Die Hilfskredite von 1,875 Milliarden Franken für die klimafeindliche Luftfahrtbranche zeigen, dass der Bundesrat und das Parlament die Herausforderungen des Klimawandels nicht angehen wollen.
Die Corona- Krise zeigt, wie wichtig es ist, dass wir Krisen ernst nehmen. Am 15. Mai wird deswegen nicht wie geplant der Strike For Future stattfinden, sondern ein alternativer Aktionstag unter dem Namen «Challenge For Future», an dem alle von zu Hause aus teilnehmen können. Denn eines ist den Klimaaktivist*innen klar: Ein Zurück in die Normalität ist keine Option, denn die Normalität war eine Krise.
Donnerstag bis Samstag, 16. – 18. Januar
Grosse Halle, Reitschule
Während drei Tagen steht die grosse Halle ganz im Zeichen der Klimagerechtigkeit. Mit Konzerten, Kunstinstallationen, Theater, Workshops und noch vielem mehr. Tour de Lorraine
offener Brief vom Klimastreik an den Finanzplatz
Die Wahlen haben es gezeigt, klimapolitische Fragen waren noch nie so wichtig wie jetzt. Nun werden wir aber konkret und richten uns an den mit Abstand grössten Klimasünder in der Schweiz : Den Schweizer Finanzplatz. Wenn die Banken, Versicherungen und Pensionskassen so weiterfahren wie bisher, verantworten sie eine 4-6 Grad Erderwärmung, so das Bundesamt für Umwelt. Damit wird der Fussabdruck der Schweiz ums 20-fache übertroffen. Dies durch milliardenhohe Investitionen und Finanzierungen in dreckige Projekte und Unternehmen. Setzen wir dem ein Ende!
Unterschreibe den offenen Brief von Klimastreik an die CEO‘s der Finanzinstitute wie auch an unser neues Parlament, um klimafreundliche Finanzflüsse zu fordern, bevor diese Ende November/ Anfangs Dezember überreicht werden. mehr…
Greta Thunbergs Rede am Uno-Klimagipfel an die Regierungsvertreter
Meine Botschaft ist, dass wir euch beobachten.
Das hier ist alles falsch. Ich sollte nicht hier sein. Ich sollte wieder in der Schule sein, auf der anderen Seite des Ozeans. Doch ihr kommt zu uns jungen Menschen, damit wir euch Hoffnung geben. Wie könnt ihr es wagen!
Ihr habt mit euren leeren Worten meine Träume und meine Kindheit gestohlen. Und trotzdem bin ich noch eine der Glücklichen. Menschen leiden. Menschen sterben. Ganze Ökosysteme kollabieren. Wir stehen am Anfang eines Massenaussterbens, und alles, worüber Ihr reden könnt, ist Geld und das Märchen vom ewigen wirtschaftlichen Wachstum. Wie könnt ihr es wagen!
Samstag 28. September 2019, 13:30 bis 16:30
Treffpunkt auf der Schützenmatte (direkt neben dem Hauptbahnhof Bern) Die PdA POP trifft sich beim Brunnen zwischen Hodlerstrasse und Bollwerk (neben Kapitel). Demo bis zum Bundesplatz (mit anschliessendem Programm)
Klimapolitik geht uns alle etwas an. Drei Wochen vor den nationalen Wahlen reisen wir aus der ganzen Schweiz zur nationalen Klima-Demo nach Bern. Laut und bunt machen wir den Politiker*innen klar, dass es bei ihren Entscheidungen jetzt und in den nächsten Jahren um nichts weniger als um die Zukunft unserer Lebensgrundlagen geht.
Donnerstag, 26.9. um 19:00 Uhr im Sekretariat der Unia Bern an der Monbijoustrasse 61, 3007 Bern.
Gemeinsames Transpimalen der Kommunistischen Jugend Bern und der Unia Jugend, für die Kl!mademo vom 28.9. Material ist vorhanden, Parolen- und Transpiideen sind willkommen.
Aus dem nationalen Wahlprogramm 2019 der PdA Schweiz
Das Phänomen der globalen Erwärmung durch Treibhausgasemissionen, die Zerstörung der Biosphäre durch die Umweltverschmutzung und die damit verbundenen Gefahren sind längst bekannt. Aber bisher wurde fast nichts Ernsthaftes unternommen, um diese Phänomene zu stoppen. Die bürgerlichen Regierungen zogen es vor, die kurzfristigen Interessen der Grossunternehmen um jeden Preis zu schützen.
Die Lage ist ernst, sofortige Massnahmen sind nötig
Extreme Wetterereignisse, Rekordtrockenheit, Hitzewellen, beschleunigtes Abschmelzen von Gletschern und Eisschollen sind die katastrophalen Auswirkungen der globalen Erwärmung und verursachen bereits erhebliche Schäden. Es ist unerlässlich, drastische Massnahmen zu ergreifen, um bis 2030 eine Netto-Treibhausgasbilanz von null zu erreichen. Wir riskieren sonst einen globalen Temperaturanstieg von 4° Celsius, was wiederum zu einem unkontrollierbaren Rückkopplungseffekt führen würde. Die Erdoberfläche wäre dann für unsere Spezies nicht mehr bewohnbar. Um das angestrebte Ziel bis 2030 zu erreichen, ist es nötig, mit der kurzsichtigen Politik der bürgerlichen Eliten zu brechen. Andernfalls werden die multinationalen Konzerne weiterhin grossen, irreparablen Schaden anrichten und uns in den Abgrund ziehen. Die 100 grössten Konzerne sind für mehr als 70 Prozent der Treibhausgasemissionen verantwortlich.
Die Ausbeutung des Planeten im Namen des Profits beenden
Die Frage der Ökologie wird oft als eine allgemeine Problematik dargestellt, bei der jede und jeder seinen Teil der Verantwortung trägt. Die Partei der Arbeit ist jedoch folgender Ansicht: Der einzige Weg, unseren Planeten zu erhalten, ist eine langfristige, globale und solidarische Bewirtschaftung unserer natürlichen Ressourcen. Voraussetzung dazu ist ein Systemwechsel. Es ist mehr denn je notwendig, Lösungen gegen die Zerstörung der Natur zu finden. Diese Zerstörung ist das Resultat der neoliberalen Globalisierung und ihrer fehlenden Regeln für multinationale Unternehmen. Ziel dieser Multinationalen ist und bleibt die grösstmögliche Profitmaximierung, unabhängig von ökologischen und sozialen Folgen. Ihre Ziele sind aber nicht unsere Ziele!