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Schändlicher Beschluss von Postfinance

Mit Erstaunen und Ärger muss die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) zur Kenntnis nehmen, dass Postfinance per Ende August den Zahlungsverkehr nach Kuba komplett eingestellt hat. Das Finanzinstitut ist eine Tochtergesellschaft der Post-Gruppe, alleiniger Aktionär und somit Eigentümer der Post ist der Bund. PdA Nationalrat Denis de la Reussille hält in seiner Interpellation fest: «Entweder traf das Unternehmen eine Entscheidung mit erheblichen Konsequenzen, ohne den Eigentümer zu informieren, oder es erhielt den Auftrag, jedoch ohne dies zu kommunizieren.»

Der Genosse will wissen, ob der Bund die Anweisung gab. Falls nicht, stellt sich eine andere Frage: « Wie kann PostFinance dann einen solchen Entscheid mit grossen politischen Auswirkungen treffen, ohne ihn mit dem Eigentümer abzusprechen?» Die PdAS wartet gespannt auf die Antworten.

Postfinance trägt mit ihrem Entscheid aktiv zur Verschärfung der Blockade gegen Kuba bei. Dies steht im krassen Widerspruch zur offiziellen Haltung der Schweiz und gefährdet die bisher guten Beziehungen zu Kuba. Die PdAS fordert den Bundesrat auf, sofortige Massnahmen einzuleiten, um diesen schändlichen Beschluss wieder rückgängig zu machen. Der Beschluss von Postfinance verschärft die Blockade gegen Kuba. Von der Postfinace verlangt die PdAS, so wie verschiedene Solidaritätsorganisationen auch, dass sie umgehend eine schriftliche Erklärung zu ihrem Entscheid zu veröffentlichen hat.

Partei der Arbeit der Schweiz
16. September 2019



Interpellation zur Postfinance

Denis de la Reussille, PdA-Nationalrat
Wir erfahren durch Zufall und mit Erstaunen, dass Postfinance ihren Zahlungsverkehr nach Kuba eingestellte hat. Als ein Freund Geld nach Kuba überweisen wollte, wurde ihm von einem Mitarbeiter am Postschalter gesagt, dass dies nicht mehr möglich sei. Es gibt jedoch keine offizielle Meldung von Postfinance oder deren Eigentümer, dem Bund! Entweder traf das Unternehmen eine Entscheidung mit erheblichen Konsequenzen, ohne den Eigentümer zu informieren, oder es erhielt den Auftrag, jedoch ohne dies zu kommunizieren. Wie ist das möglich, wenn die Schweiz seit Jahren ihre Vermittlungsrolle in den Beziehungen zwischen Kuba und den USA anbietet und jedes Jahr in der UNO-Vollversammlung für die Aufhebung der Blockade gegen Kuba stimmt? 


Mir läse | Grundsätze des Kommunismus

Mir läse diesen Donnerstag, 12.September um 19:00 Uhr im Lokal der Partei der Arbeit Bern, im ersten Stock der Brasserie Lorraine an der Quartiergasse 17 in Bern, gemeinsam „Grundsätze des Kommunismus“ von Friedrich Engels weiter. Es handelt sich bei dem 1847 verfassten Programmentwurf für den Bund der Kommunisten um einen kurzen Einführungstext in Frage-Antwort-Form. Er ist hier online frei verfügbar: Zum gemeinsamen Lesen also am besten ein mobiles Gerät mit Internetverbindung mitnehmen oder den Text ausgedrucken. „Grundsätze des Kommunismus“ war eine wichtige Vorarbeit für das „Manifest der Kommunistischen Partei“, ein Jahr später von Engels und Marx veröffentlicht, welches wir uns als nächstes vornehmen werden.

Ein spezielles Vorwissen ist nicht nötig. Wir haben am 29. August bereits die Fragen 1-4 diskutiert, ein Neueinstieg ist aber problemlos möglich. Wer interessiert ist, ist herzlich willkommen. Hier der Facebook-Link


LISTENVERBINDUNG

Die Partei der Arbeit ist mit der SP und den Grünen eine Listenverbindung eingegangen. Damit ist garantiert, dass Ihre Wahl der ‚Liste 24: PdA-POP‘ in jedem Fall den verbundenen Listen zugute kommt.


DRINGENDE ANFRAGE AN DEN BUNDESRAT

Denis de la Reussille, Nationalrat der Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) hat folgende dringende Anfrage an den Bundesrat gerichtet:
Genau zum Zeitpunkt, in dem die Wälder des Amazonen brennen, der brasilianische Präsident die Bedeutung des Amazonaswaldes für den gesamten Planeten leugnet und sich damit begnügt, seine KollegInnen zu beleidigen, die Hilfe bei der Bewältigung dieser Katastrophe anbieten, hat der Bundesrat nichts anderes vorzuschlagen als ein Freihandelsabkommen mit den Mercosur-Ländern. Ist der Bundesrat wirklich der Meinung, dass ein solches Abkommen, das zu einem Anstieg des See- und Luftverkehrs führen würde, ein guter Weg ist, um der Klimaherausforderung zu begegnen? Wäre es nicht besser, wenn die Schweiz, wie die anderen Länder der Welt, dringend darüber nachdenken würde, wie ihr Konsumverhalten ist?


Was lernen wir von der Bolivarischen Revolution in Venezuela?

Kribi (Kritische Bildung)-Abend Raaupe
Montag, 2. September, Café Lechoix, Bümplizstrasse 21, Bern

z’Nacht 18:30 / Input 19:30 / Schluss 21:30

mit Amanda Joset, Sekretärin Solidarité sans frontières und Natalie Benelli, Alba Suiza.


¡Yallah! ¡Yallah! Fussball, Leidenschaft und Widerstand

Schweizer Premiere in Anwesenheit des Filmemachers
Freitag, 30.8.2019, 20 Uhr Kino in der Reitschule
 Neubrückstrasse 8, 3012 Bern

Dokumentarfilm von Cristian Pirovano und Fernando Romanezzo, Argentinien/Palästina 2017, OV Arabisch / engl. Untertitel
Danach Diskussion mit dem Filmemacher Cristian Pirovano / Eintritt frei – Kollekte

Sieben fussballbegeisterte Menschen im besetzten palästinensischen Gebiet. Alltäglich sehen sie sich mit der Gewalt der Besatzung konfrontiert – auch auf dem Trainingsfeld und im Stadion. Doch sie schaffen es, weiterhin ihrer grössten Leidenschaft nachzugehen. In den Details ihres täglichen Lebens, ihrer Freundschaften und ihres Zusammenlebens sehen wir eine Geschichte von Fussball und Widerstand.

To exist is to resist.
Präsentiert von bacaia – bern’s anarchists and communists against israeli apartheid


Wahlprogramm 2019

WAHLEN / PROGRAMM / KANDIDIERENDE / PLAKATE


 
Arbeit Kapitalismus bedeutet Ausbeutung. Auch in der Schweiz werden die Arbeitsbedingungen immer schlechter und einige wenige immer reicher. Darum fordern wir die 35-Stunden-Woche, 4’500.– Franken Mindestlohn und Rentenalter 60.

Umwelt Kapitalismus lebt durch Profitstreben. Für möglichst hohen, schnellen Profit zerstört er die Umwelt und das Klima. Für das Überleben der Menschheit muss der Kapitalismus abgeschafft werden.

Gleichberechtigung Kapitalismus und Männerherrschaft ergänzen sich. Frauen sind von Sexismus und wirtschaftlicher Benachteiligung betroffen. Sie werden schlecht respektiert, sind doppelt belastet und meist allein für das Wohl anderer verantwortlich. Wir wollen eine gleichberechtigte Zukunft. Dieser Kampf betrifft uns alle.

Mobilität Kapitalismus begünstigt auch heute noch den motorisierten Individualverkehr. Verkehrslösungen aus dem vergangenen Jahrhundert wie der Westast können nur durch breiten Widerstand der Bevölkerung verhindert werden. Zukunftsfähig geht anders: Wir fordern Gratis-ÖV.

Automobilindustrie, Baukonzerne und Strassenverkehrsexperten kennen ein gemeinsames Motto: „Nach uns die Sintflut!“ Und so schreiben sie unbeirrt weiter am anachronistischen Konzept der Automobilität mit Verkehrslösungen aus dem vergangenen Jahrhundert. Diese Allianz aus Kapital und behördlichen Dienern wird erst dann zerbrechen, wenn der Widerstand aus breiten Kreisen der Bevölkerung sich ihr in den Weg stellt.

Frieden Kapitalismus heisst Krieg, Elend und Flucht. Waffen aus Schweizer Produktion sind in vielen Ländern im Einsatz, auch in Kriegsgebieten. Darum fordern wir statt der Privatisierung der RUAG, dass sie künftig nur zivile Produkte herstellt.

Rente Kapitalismus in der Altersvorsorge bedeutet private Pensionskassen. Die angehäuften Gelder sind von den Kapitalmärkten abhängig und die Renten entsprechend unsicher. Die AHV hingegen, wo die laufenden Einnahmen die laufenden Renten finanzieren, ist seit 70 Jahren stabil. Die PdA will die Pensionskassen schrittweise in das System der AHV überführen.

Es braucht einen radikalen Wechsel!

 


Das ausführliche Wahlprogramm finden Sie hier pdf oder unter pda.ch