Kategorie: Archiv Wahlen

Zora Schneider: «Linke zensieren sich selbst, aus Angst»

Interview mit Kandidierenden für den Nationalrat im Kanton Bern.

sah. Politisch tendiert Zora Schneider zum klassenkämpferischen Anarcho-Kommunismus. Selbstverwaltung, eine weitgehende Aufhebung der Entfremdung, Anti-Autorität und auch Feminismus sind ihr wichtig. Schneider ist Stadträtin der PdA in Bern, sie studiert und arbeitet beim Berufsverband der Journalist*innen. 


Pesche Heiniger: «35 Stunden arbeiten und mit 60 in Rente!»

Interview mit Kandidierenden für den Nationalrat im Kanton Bern.

dab. Zwölf Männer und zwölf Frauen stellen sich im Kanton Bern für die Partei der Arbeit zur Wahl. Der Bieler Berufsschullehrer Peter Heiniger ist einer von ihnen. Er schätzt es, als Mitglied des Stadtrats in Biel einer Partei ohne Regierungsbeteiligung unabhängig operieren zu können. Genosse Peter im Gespräch mit dem vorwärts. 


ROLF ZBINDEN: «ZÜCKERLIPOLITIK FÜR DIE FRAUEN* IST PASSÉ»

Interview mit Kandidierenden für den Nationalrat im Kanton Bern.

sah. Acht Jahre im Amt als Stadtrat in Bern liegen hinter Rolf Zbinden – nun geht er für die PdA bei den Nationalratswahlen ins Rennen. Der Kandidat arbeitete bei Themen immer eng mit der ausserparlamentarischen Basis zusammen und verfügt dank zig Jahren Aktivismus über viel Erfahrung. 



LISTENVERBINDUNG

Die Partei der Arbeit ist mit der SP und den Grünen eine Listenverbindung eingegangen. Damit ist garantiert, dass Ihre Wahl der ‚Liste 24: PdA-POP‘ in jedem Fall den verbundenen Listen zugute kommt.


Wahlprogramm 2019

WAHLEN / PROGRAMM / KANDIDIERENDE / PLAKATE


 
Arbeit Kapitalismus bedeutet Ausbeutung. Auch in der Schweiz werden die Arbeitsbedingungen immer schlechter und einige wenige immer reicher. Darum fordern wir die 35-Stunden-Woche, 4’500.– Franken Mindestlohn und Rentenalter 60.

Umwelt Kapitalismus lebt durch Profitstreben. Für möglichst hohen, schnellen Profit zerstört er die Umwelt und das Klima. Für das Überleben der Menschheit muss der Kapitalismus abgeschafft werden.

Gleichberechtigung Kapitalismus und Männerherrschaft ergänzen sich. Frauen sind von Sexismus und wirtschaftlicher Benachteiligung betroffen. Sie werden schlecht respektiert, sind doppelt belastet und meist allein für das Wohl anderer verantwortlich. Wir wollen eine gleichberechtigte Zukunft. Dieser Kampf betrifft uns alle.

Mobilität Kapitalismus begünstigt auch heute noch den motorisierten Individualverkehr. Verkehrslösungen aus dem vergangenen Jahrhundert wie der Westast können nur durch breiten Widerstand der Bevölkerung verhindert werden. Zukunftsfähig geht anders: Wir fordern Gratis-ÖV.

Automobilindustrie, Baukonzerne und Strassenverkehrsexperten kennen ein gemeinsames Motto: „Nach uns die Sintflut!“ Und so schreiben sie unbeirrt weiter am anachronistischen Konzept der Automobilität mit Verkehrslösungen aus dem vergangenen Jahrhundert. Diese Allianz aus Kapital und behördlichen Dienern wird erst dann zerbrechen, wenn der Widerstand aus breiten Kreisen der Bevölkerung sich ihr in den Weg stellt.

Frieden Kapitalismus heisst Krieg, Elend und Flucht. Waffen aus Schweizer Produktion sind in vielen Ländern im Einsatz, auch in Kriegsgebieten. Darum fordern wir statt der Privatisierung der RUAG, dass sie künftig nur zivile Produkte herstellt.

Rente Kapitalismus in der Altersvorsorge bedeutet private Pensionskassen. Die angehäuften Gelder sind von den Kapitalmärkten abhängig und die Renten entsprechend unsicher. Die AHV hingegen, wo die laufenden Einnahmen die laufenden Renten finanzieren, ist seit 70 Jahren stabil. Die PdA will die Pensionskassen schrittweise in das System der AHV überführen.

Es braucht einen radikalen Wechsel!

 


Das ausführliche Wahlprogramm finden Sie hier pdf oder unter pda.ch



Wahlplakate

WAHLEN / PROGRAMM / KANDIDIERENDE / PLAKATE

Plakate der PdA des Kantons Bern für die Nationalratswahlen vom 20. Oktober ’19

Affiches du POP du canton de Berne pour les élections nationales du 20 octobre ’19

 


Programme Électoral 2019

ÉLECTIONS / PROGRAMME / CANDIDATURES / AFFICHES

Travail Qui dit capitalisme, dit exploitation. En Suisse aussi, les conditions de travail se durcissent et certains profitent de cette situation en devenant de plus en plus riches. C’est la raison pour laquelle nous demandons la semaine des 35 heures, un salaire minimum à 4500 francs et l’âge de la retraite à 60 ans.

Environnement Qui dit capitalisme, dit recherche de profit à tout prix. Le capitalisme est prêt à sacrifier l’environnement et le climat pour les profits à court terme. C’est la raison pour laquelle l’humanité doit se débarrasser du capitalisme avant qu’il ne soit trop tard.

Égalité Qui dit capitalisme, dit patriarcat. Les femmes subissent la double peine du sexisme et de la discrimination économique. Elles sont mal respectées, ont des doubles journées et se chargent souvent seules de l’aide à autrui. Le futur sera égalitaire ou ne sera pas. La lutte pour l’égalité nous concerne tous.

Mobilité Qui dit capitalisme, dit promotion de la voiture. Seules les mobilisations populaires peuvent empêcher des solutions d’un autre temps comme par exemple l’axe ouest à Bienne. La mobilité du futur passera par la gratuité des transports publiques.

Paix Qui dit capitalisme, dit guerre, misère et migration. Des armes produites en Suisse sont utilisées dans beaucoup de régions en crise. Au lieu de privatiser RUAG, nous proposons que l’entreprise abandonne sa production militaire en faveur d’une production civile.

Retraites Qui dit capitalisme, dit retraite par capitalisation. Ce système dépend largement des fluctuations des marchés financiers, ce qui rend la perception des retraites très incertaine. Rien à voir avec l’AVS qui se distingue par sa stabilité depuis 70 ans et dont les cotisations de la population active financent directement les retraites de nos ainés. Le POP propose d’intégrer progressivement les caisses de pension dans le système de l’AVS.

Osons un changement radical !

 


Le programme électoral détaillé peut être trouvé ici pdf

 


APPARENTEMENT

La liste du Parti Ouvrier et Populaire a un Apparentement avec celles du PS et des verts. Cela permet d’assurer que votre vote de la ‚liste 24: PdA-POP‘ bénéficie dans tous les cas aux listes apparentées.