Demonstration Manifest
Samstag 9. November 2019, 14 Uhr, Bundesplatz Bern
Keine Diskriminierung, sondern gleiche Rechte, Respekt und Würde für alle | Keine Isolation und keine Ausschaffungen, sondern gleicher Zugang zu Wohnen, Arbeit, Bildung, Gesundheit für alle.
Stadtratssitzung Bern Zwei Änderungsanträge der PdA Bern
1. In die Leistungsverträge mit religiösen Organisationen ist ein Passus aufzunehmen, der eine mögliche religiöse Indoktrination ausschliesst. Beschreibung: Das Bedürfnis nach Hilfe kann so gross sein, dass die Leute manchmal sogar ihr kritisches Urteil fallenlassen und damit offen sind für jegliche religiöse Botschaft. Damit die Schwäche von Obdachlosen nicht ausgenutzt wird, soll dieser Grundsatz im Leistungsvertrag festgehalten werden.
2. In den Leistungsverträgen soll eine Beschränkung der Bewegungsfreiheit von Obdachlosen ausgeschlossen werden. Beschreibung: In einigen Institutionen für den nächtlichen Kurzaufenthalt gibt es Regeln, wann die BewohnerInnen dort antreten müssen. Das ist eine unzulässige Einschränkung der Bewegungsfreiheit der betreffenden Personen und soll verhindert werden.
Die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) bringt ihre tiefe Bestürzung und grosse Besorgnis über die Ereignisse der letzten zwei Wochen in der Republik Chile zum Ausdruck. Sie verurteilt aufs Schärfste die brutale Repression der Armee gegen das sich in Auffuhr befindende chilenische Volk. Die extreme Gewalt führte zu 18 Todesopfern, 1100 Verwundeten (viele davon durch Schusswaffen!) und zu mehr als 3000 Festnahmen. Auch fanden Folter und sexueller Missbrauch gegen Demonstrant*innen statt. In den wichtigsten Städten werden die Strassen von der Armee unter anderem mit Panzern bewacht und am Abend wurde eine Ausgangssperre verhängt. Das Vorgehen des rechten, neoliberalen Präsidenten Sebastián Piñera sowie die Bilder aus Chile erinnern stark an den Staatsputsch im Jahre 1973.
Die Partei der Arbeit empfiehlt Regula Rytz und Hans Stöckli zu wählen.
Stöckli hat uns zwar mit seiner Westast- und Olympiapolitik enttäuscht. Aber wir ziehen ihn allemal dem chancenreichen SVP-Vertreter Salzmann und der Freisinnigen Markwalder vor.
offener Brief vom Klimastreik an den Finanzplatz
Die Wahlen haben es gezeigt, klimapolitische Fragen waren noch nie so wichtig wie jetzt. Nun werden wir aber konkret und richten uns an den mit Abstand grössten Klimasünder in der Schweiz : Den Schweizer Finanzplatz. Wenn die Banken, Versicherungen und Pensionskassen so weiterfahren wie bisher, verantworten sie eine 4-6 Grad Erderwärmung, so das Bundesamt für Umwelt. Damit wird der Fussabdruck der Schweiz ums 20-fache übertroffen. Dies durch milliardenhohe Investitionen und Finanzierungen in dreckige Projekte und Unternehmen. Setzen wir dem ein Ende!
Unterschreibe den offenen Brief von Klimastreik an die CEO‘s der Finanzinstitute wie auch an unser neues Parlament, um klimafreundliche Finanzflüsse zu fordern, bevor diese Ende November/ Anfangs Dezember überreicht werden. mehr…
(marxistisches Bildungswochenende)
1. bis 3. November
Seit 2006 organisierte die Kommunistische Jugend Bern den Roten Oktober. Als Kommunistische Jugend Schweiz (KJS) und als neu gegründete KJ Bern führen wir diese Tradition fort.
Die eigentlichen Bildungsworkshops finden am Sonntag, 3. November statt. In diesem Jahr wird ein Grundlagekurs zur marxistischen Ökonomie stattfinden, im anderen Kurs wird uns die Frage der Ökologie beschäftigen. Da die Kurse jeweils separat auf Deutsch und Französisch angeboten werden, stehen insgesamt 4 Kurse zum Angebot. Der Kurs kann vor Ort ausgewählt werden.
Am Samstagabend 2. November gibt es ab 18:00 Uhr Abendessen mit anschliessendem Film- und Konzertprogramm ab 20:00 Uhr.
Da am Samstag tagsüber die Jahresversammlung der KJ stattfindet, ist der Rote Oktober zweigeteilt: Freitagabend und Samstag tagsüber sind die Veranstaltungen für Mitglieder geplant, am Samstagabend und Sonntag für alle Interessierten. facebookevent
«Wir wollen keinen digitalen Schweizer Pass von der UBS, Credit Suisse oder Swisscom!»
Der digitale Schweizer Pass (E-ID) soll von privaten Unternehmen ausgestellt werden. Nicht mit uns!
Der Bundesrat und das Parlament wollen einen historischen Systemwechsel: Private Unternehmen sollen in Zukunft den digitalen Schweizer Pass (E-ID) ausstellen und sensible private Daten verwalten. An die Stelle des staatlichen Passbüros treten Grossbanken, Versicherungsgesellschaften und staatsnahe Konzerne.
Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass 87% der Bevölkerung den digitalen Pass vom Staat beziehen wollen. Gerade beim Datenschutz fehlt das Vertrauen in private Unternehmen. Statt dem Wunsch der Bevölkerung Rechnung zu tragen, verabschieden sich Bund und Parlament mit dem Gesetz über elektronische Identifizierungsdienste (BGEID) von einer staatlichen Kernaufgabe. mehr…