Samstag, 21. März 2026, ab 14 Uhr im Breitsch-Träff, Breitenrainplatz 27, 3014 Bern.

1945, vor 80 Jahren, endete eine der dunkelsten Epochen Europas: Die faschistischen Regime Italiens und Deutschlands hatten den Kontinent in Krieg und Genozid gestürzt. Wie der antikoloniale Denker Aimé Césaire betonte, war der Faschismus der «nach Hause geholte Imperialismus» – eine brutale Machtpolitik, die zuerst nur die kolonialisierten Länder getroffen hatte und nun auch die europäischen Gesellschaften selbst zerfrass. Gleichzeitig diente er der Zerschlagung von Arbeiterbewegungen und kommunistischen Kräften, die als Bedrohung für die Machteliten galten. Diese Verbindung von Gewalt, Wirtschaftssystem und Herrschaft zeigt: Der Faschismus lässt sich nicht auf die Vergangenheit reduzieren und der antifaschistische Kampf ist noch lange nicht vorbei. Deshalb organisiert die Partei der Arbeit Bern eine Reihe von Veranstaltungen und Konferenzen, um dieses Thema zu vertiefen.
Nachdem wir uns in den ersten Teilen unserer Veranstaltungsreihe mit dem historischen Faschismus beschäftigt haben, wollen wir nun herausfinden, wie uns diese Geschichte helfen kann, die aktuellen Krisen zu verstehen. Insbesondere werden wir uns mit den beiden grossen Krisen befassen, die unsere Gegenwart bestimmen: der Klimakrise und dem Aufstieg der extremen Rechten. Zu diesem Zweck freuen wir uns, Jérôme Spielmann, Mitglied der PdA Bern und Autor eines Buches zum Thema, begrüssen zu dürfen. Er wird die Thesen seines Buches vorstellen, über die wir anschliessend diskutieren können.
Zum Abschluss werden wir bei einem Apéro die Diskussion in gemütlicher Atmosphäre fortsetzen.
Das Buch «Essai d’écologie politique antifasciste» ist bisher in französisch erschienen und kann vor Ort gekauft, oder unter antifa.eco bestellt werden.
Programm:
14 Uhr: Türöffnung
14:30 Uhr: Vortrag und Diskussion
16:30 Uhr: Apéro
Siamo tutti antifascisti!