Montag, 15. Dezember 2025, Ab 18 Uhr im Breitsch-Träff, Breitenrainplatz 27, 3014 Bern.

Vor genau 80 Jahren endete 1945 eine der dunkelsten Epochen Europas: Die faschistischen Regime Italiens und Deutschlands hatten den Kontinent in Krieg und Genozid gestürzt. Wie der antikoloniale Denker Aimé Césaire betonte, war der Faschismus der «nach Hause geholte Imperialismus» – eine brutale Machtpolitik, die zuerst nur die kolonialisierten Länder getroffen hatte und nun auch die europäischen Gesellschaften selbst zerfrass. Gleichzeitig diente er der Zerschlagung von Arbeiterbewegungen und kommunistischen Kräften, die als Bedrohung für die Machteliten galten. Diese Verbindung von Gewalt, Wirtschaftssystem und Herrschaft zeigt: Der Faschismus lässt sich nicht auf die Vergangenheit reduzieren und der antifaschistische Kampf ist noch lange nicht vorbei. Deshalb organisiert die Partei der Arbeit Bern eine Reihe von Veranstaltungen und Konferenzen, um dieses Thema zu vertiefen.
Nachdem wir uns in den ersten beiden Teilen unserer Veranstaltungsreihe mit dem originellen Faschismus in Italien und Deutschland sowie mit der späteren Diktatur Salazars in Portugal befasst haben, wollen wir in der nächsten Veranstaltung den Blick nach Griechenland richten. Aus diesem Grund möchten wir durch einen Film das Leben von Mikis Theodorakis würdigen, der sich sowohl gegen Nazi-Deutschland als auch später gegen die Diktatur der Obristen in Griechenland engagierte. Neben seiner politischen Rolle ist er zudem einer der populärsten Komponisten Griechenlands. 2025 wäre Theodorakis 100 Jahre alt geworden. Im Anschluss erwartet Euch ein geselliges Beisammensein mit griechischer Musik und griechischem Essen.
Programm:
18:00 Uhr: Türöffnung
18:30 Uhr: Film über Mikis Theodorakis
19:45 Uhr: Griechische Musik und griechisches Essen
Siamo tutti antifascisti!