Medienbeiträge und die Antwort des Gemeinderats
Journal B Artikel Eine Zahl wird zum Politikum
RABE-Beitrag 11. Oktober: Wie viele Verletzte gab es wirklich? (ab min. 13.22)
Interpellation und Antwort des Gemeinderats
Medienbeiträge und die Antwort des Gemeinderats
Journal B Artikel Eine Zahl wird zum Politikum
RABE-Beitrag 11. Oktober: Wie viele Verletzte gab es wirklich? (ab min. 13.22)
Interpellation und Antwort des Gemeinderats

Medienmitteilung
Heute reichen wir (AL/PdA/TIF-Fraktion) im Berner Stadtrat eine Motion ein, die fordert, dass der Rathausplatz zum Antifaschismusplatz umbenennt wird.
Antifaschistische Engagement war und ist seit jeher ein Engagement für Demokratie und die gleiche Würde aller Menschen und eine Initiative gegen Faschismus, Rassismus, Antisemitismus, Sexismus und autoritäre Ideologien. In Bern und überall sonst auf dieser Welt. Auch die Stadt Bern hat eine lange antifaschistische Tradition. In den späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren trat in Bern eine zunehmend gewaltbereite rechtsextreme und faschistische Szene auf.
Antifaschismus ist in Bern deshalb Teil einer konkreten städtischen Erfahrung und Praxis: Menschen mussten sich in der Stadt Bern seit den 1930er-Jahren immer wieder gegen organisierte faschistische Einschüchterung, rassistische Gewalt und neonazistische Angriffe verteidigen.
Dieses historische antifaschistische Engagement gegen die gewaltbereite rechtsextreme und faschistische Szene ist folglich auch in der Stadt Bern ein Engagement für die demokratische Staatlichkeit – denn Faschismus ist die Negation parlamentarischer Demokratie. Der Platz vor dem demokratischen Zentrum dieser Stadt und des Kantons Bern sollte dem Rechnung tragen und den demokratischen Grundkonsens des Antifaschismus zum Ausdruck bringen. Antifaschismus ist gewissermassen der parteipolitisch unabhängige Überbegriff der demokratischen Werte, die notwendige Voraussetzung, um überhaupt ein Rathaus zu haben.
Antifaschismus bedeutet nichts weniger als die Demokratie zu vollenden. Oder – in Anlehnung an den jüdischen Antifaschisten Max Horkheimer:
Wer aber vom Antifaschismus nicht reden will, sollte auch von der Demokratie schweigen.
Wem gehört die Stadt? Den Antifaschist*innen.
Stadtrat Bern
Motion
Erstunterzeichnende: Matteo Micieli (PdA), David Böhner (AL), Raffael Joggi (AL), Tobias Sennhauser (TIF)
Die Stadt soll mehr gegen Abriss auf Vorrat tun können (ab min. 09.45)
Stadtrat Bern
Interfraktionelle Interpellation: (AL/PdA/TIF, SP/JUSO, GB/JA)
Erstunterzeichnende: Matteo Micieli (PdA), Helin Genis (SP), David Böhner (AL), Barbara Keller (SP), Ronja Rennenkampf (JA), Anna Leissing (GB)
Stadtrat Bern
Interfraktionelle Interpellation: (AL/PdA/TIF, SP/JUSO, GB/JA)
Erstunterzeichnende: Matteo Micieli (PdA), Helin Genis (SP), David Böhner (AL), Barbara Keller (SP), Anna Jegher (JA), Anna Leissing (GB)
Stadtrat Bern
Interfraktionelle Motion: (AL/PdA/TIF, GB/JA)
Erstunterzeichnende: Matteo Micieli (PdA), Helin Genis (SP), David Böhner (AL), Barbara Keller (SP), Nora Joos (JA), Anna Leissing (GB)
Stadtrat Bern
Kleine Anfrage: Barbara Keller (SP), Matteo Micieli (PdA), Helin Genis (SP)
Stadtrat Bern
Motion: Lea Bill (GB), David Böhner (AL), Dominic Nellen (SP), Ronja Rennenkampff(JA), Matteo Micieli (PdA), Gourab Bhowal (JUSO)