Gratis-ÖV-Initiative mit 6’500 Unterschriften eingereicht!

Die Partei der Arbeit und die Kommunistische Jugend Bern haben ihre Gratis-ÖV-Initiative für einen kostenlosen Nahverkehr in der Stadt Bern mit insgesamt 6’500 Unterschriften bei der Stadtkanzlei eingereicht.

Die Auswirkungen des Klimanotstandes werden immer sichtbarer. Notwendig sind rasche, wirksame Massnahmen – blosse Absichtserklärungen genügen heute nicht mehr. PdA-Stadträtin Zora Schneider erklärt dazu: „Die Erfahrungen von zahlreichen Städten in verschiedenen Ländern haben gezeigt, dass Gratis-ÖV einen wichtigen Anreiz gibt, vom motorisierten Individualverkehr auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen. Das führt zu einer deutlichen Reduktion des CO2-Ausstosses.“ 

„Die Erfahrungen von zahlreichen Städten in verschiedenen Ländern haben gezeigt, dass Gratis-ÖV einen wichtigen Anreiz gibt, vom motorisierten Individualverkehr auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen.“
Zora Schneider, PdA-Stadträtin

In der Stadt Bern wird der öffentliche Verkehr zu mehr als 60% über individuelle Ticket- und Abogebühren finanziert. Bern ist diesbezüglich im Städtevergleich sehr unsozial! Gratis-ÖV bringt eine spürbare Entlastung für alle Gering- bis Normalverdienenden und auch für Familien mit Kindern.

In der heutigen Wirtschaftskrise erhalten Grossunternehmen staatliche Unterstützung. Auf der anderen Seite erfahren Menschen mit kleinem Budget Einkommenseinbussen, die sie nicht einfach so wegstecken können. Gratis-ÖV kommt diesen Menschen entgegen.

„Viele positive Rückmeldungen bestätigen uns, dass der Wunsch nach kostenlosem ÖV in der Bevölkerung vorhanden ist!“
Jeannot Leisi, Kommunistische Jugend Bern

Jeannot Leisi hat beim Unterschriftensammeln auf der Strasse festgestellt: „Viele positive Rückmeldungen bestätigen uns, dass der Wunsch nach kostenlosem ÖV in der Bevölkerung vorhanden ist! Mit unserer Initiative werden die Stimmberechtigten die Gelegenheit erhalten, in einer Volksabstimmung die Umsetzung dieser ökologischen und gleichzeitig sozialen Massnahme zu verlangen.“

Bern, 18. März 2021