Lohngleichheit. Punkt. Schluss!

Nationale Kundgebung für Lohngleichheit und gegen Diskriminierung
22. September um 13.30 Uhr auf der Schützenmatte in Bern
, anschliessend Umzug zur grossen Kundgebung auf dem Bundesplatz.


Gleicher Lohn für Frau und Mann. So steht es im Gesetz. So ist es aber nicht in der Realität. Wir fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit – kein % weniger!

Für Gleichberechtigung, Würde und Freiheit

Die Frauen wissen, dass die Gleichberechtigung nicht in allen Bereichen ihres Lebens erreicht ist.
In der Arbeitswelt gibt es Lohndiskriminierung, speziell in jenen Branchen, in denen viele Frauen arbeiten. Diese Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen ermöglicht es den Arbeitgebern, jährlich sieben Milliarden Franken auf dem Buckel der Frauen zu sparen.
Missliche Arbeitsbedingungen, Benachteiligungen bei einer Schwangerschaft, die Erfahrung von sexueller Belästigung und das Erschweren der Berufskarriere sind weitere Realitäten für Frauen in der Arbeitswelt.
Im privaten Bereich sind es meistens Frauen, die Pflege- und Betreuungsaufgaben übernehmen. Diese unbezahlte Tätigkeit entspricht in der Schweiz rund vierfünftel der insgesamt aufgewendeten Zeit für Pflege und Betreuung von Menschen.

Von den politischen Institutionen sind keine Veränderungen zu erwarten. In den Bundesparlamenten sowie in den kantonalen Parlamenten sitzen hauptsächlich Männer aus der Wirtschaft. Sie haben kein Interesse daran, die Gesetze zu ändern und so in der Frage der Gleichberechtigung wichtige gesellschaftspolitische Zeichen zu setzen.
Die aktuellen Zustände zu hinterfragen und für die Gleichberechtigung zu kämpfen, bedeutet, für alle Frauen Würde einzufordern. Es geht um nicht weniger, als um eine neue Gesellschaft ins Leben zu rufen. Gleichberechtigung heisst auch Freiheit: Alle körperlichen und moralischen Unterdrückungsformen müssen beseitigt werden. Jede Frau bestimmt selbst, ob sie Kinder gebären will und wie viele.
Ohne den radikalen Kampf gegen Sexismus und Stereotypen können soziale und gesellschaftliche Veränderungen nicht stattfinden. Notwendig ist, dass die Frauen Veränderungsprozesse aktiv mitgestalten und eine kritische Politik gegenüber jeder Form des Patriarchats entwickeln. Gleichzeitig ist der Kampf gegen das kapitalistische Ausbeutungssystem zu führen – Patriarchat und Kapitalismus sind eng miteinander verknüpft.

Die Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS) unterstützt die Frauen in ihrem Kampf für Gleichberechtigung. Es ist ein Kampf, der uns alle betrifft, denn für den Aufbau einer solidarischen Gesellschaft, in der alle gleichberechtigt sind, braucht es alle, Frauen und Männer!