KALENDER

NAHRUNG UND FREIHANDEL
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Grossdemonstration
TTIP / TISA und co. bodigen!
8. Oktober um 15 Uhr Bundesplatz Bern.
Ernährungssouveranität statt Treihandel
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Wir haben es geschafft!
Einreichung Initiative Ernährungssouveränität
30 März ab 11.00 Uhr Bahnhofplatz, Bern
Gemeinsam mit Euch reichen wir am 30. März die Initiative für Ernährungssouveränität ein. mehr...
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Initiative
Ernährungssouveränität?
Die Initiative für eine neue Ernährungspolitik
Dienstag, 24. Februar, 19 Uhr

Brasserie Lorraine (Säli), Quartiergasse 17, Bern,

Ulrike Minkner (Uniterre) stellt das Konzept der Ernährungssouveränität vor und die Vision von La ViaCampesina.
Argumente, Beiträge und Diskussion zum Thema Freihandel und mögliche Alternativen dagegen. flyer pdf


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Kein Industrieküchenfood für Berner Kitas und Tagis!
Dringliche Motion Henri Beuchat (SVP): Erhalt der Tagesschul- und Kita-Küchen in der Stadt Bern
Intervention der PdA an der Stadtratssitzung vom 30.10.2014


Hüten wir uns vor Piloten! Wenn die sich erst einmal eingenistet haben, wird man sie nicht mehr los. Sozialschnüffler, Trachtengruppe PINTO, Testarbeitsplätze – gehören sie erst einmal zum Alltag, fragt niemand mehr nach ihrer Legitimation. Mit dem externen Mahlzeiten-Catering für Kitas und Tagesschulen wird es nicht anders sein – soll es ja gemäss der echt originellen Sparlogik des Gemeinderats auch gar nicht. Was soll da später dann überhaupt noch evaluiert werden? Das Signal ist ja deutlich: Köchinnen und Köche für Kitas und Tagis werden entlassen, eingestellt werden dafür PINTO-Sittenwächter – eine seltsame Form der öffentlichen Wertschätzung von Kindern und Jugendlichen in der Stadt Bern!

Industrieküchen-Catering für die Kleinen – Slow Food für die Grossen, die es sich leisten können. Und als Ergänzung kulinarische Sensibilisierungs- und Präventionskurse. Fehlt bloss noch ein Leuchtturm: aber bitte nicht unter 5 Sternen! Über den pädagogisch nachhaltigen Wert überschaubarer Ketten der Nahrungsgewinnung und der gemeinsamen Zubereitung von Mahlzeiten will ich wirklich niemanden hier belehren. Weil es nicht nötig ist. Weil es nämlich allen Spass macht! Für diesen Spass brauchen wir dann sicher keine Eventmanager und erst recht keine Pausenclowns aus der politischen Hierarchie. Dafür brauchen wir Fachpersonal aus Erziehung und Gastronomie – und Kinder, die ganz bewusst an ihrem eigenen Wohl arbeiten.

Dem Catering-Projekt der Stadt geht jegliche Logik ab – ausser der Logik des Sparens am falschen Ort. Und damit steht dieses Projekt leider nicht alleine da. Von einem rot-grün dominierten Gemeinderat erwartet nicht nur die Partei der Arbeit eine andere Haltung. Das Beliefern von Kitas und Tagis aus Industrieküchen übergeht nicht nur die Interessen der jungen Esser und Esserinnen – er stellt auch einen frechen Affront dar gegenüber Berufsleuten, die mit Energie und mit Engagement das pädagogische und kulinarische Wohl junger Menschen verfolgen. Als langjähriger Lehrer im Bereich Gastgewerbe an der Berufsschule kann ich diesen Salon-Entscheid nicht schlucken. Ich fordere Respekt ein – Respekt vor den Köchinnen und Köchen, die um unser kulinarisches Wohl bemüht sind. Eine solch schnöde Haltung des Gemeinderats provoziert Antworten. Die PdA Bern fordert die Verbände der in den Kitas und Tagis Beschäftigten dazu auf, das Projekt Industriecatering zu boykottieren. „cook & chill“ nennt sich die Methode im schönsten Newspeak. Bitte: Nehmen wir das doch ernst und beim Wort: industriell wird gecookt – aber alle chillen! Bestreiken wir dieses unsinnige „Sparprojekt“! Zuerst kommt das Essen, dann das Fressen. Diese Instant-Suppe essen wir nicht – geht zurück an den Absender.

Rolf Zbinden, Partei der Arbeit Bern, 30. Oktober 2014 pdf
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Longo maï
Die Utopie der Widerspenstigen
40 Jahre Longo maï
26. Juni bis 26. Juli 2014 Kornhausforum Bern

Vor vier Jahrzehnten träumten junge Leute aus Basel und Wien von einem Leben nach eigenen Vorstellungen mit demokratischer Planung, Selbstverwaltung und Selbstversorgung.
Sie gründeten 1973 die Kooperative Longo maï.
Keine Trennung von Leben, Arbeiten und öffentlichem Engagement. Dies war eine der Forderungen der 68er-Bewegung. Eine Utopie? Longo maï zeigt bis heute, dass eine solche Lebensgestaltung möglich ist. 200 Erwachsene und Kinder leben gemeinsam in zehn Kooperativen in fünf europäischen Ländern, betreiben Landwirtschaft und Handwerk und engagieren sich politisch.

Die Ausstellung zeigt das heutige Leben auf den Kooperativen. Mit vielen Bildern lädt sie die Besucher ein, in die Fülle der landwirtschaftlichen und handwerklichen Arbeiten einzutauchen. Die Ausstellung bietet auch Antworten auf viele Fragen, etwa wie sich der gemeinsame Alltag ohne Lohn und ohne Chef organisiert. Und schliesslich zeichnet sie mit vielen Originalobjekten das politische Engagement von Longo maï bis heute nach. mehr...





Tagung für lokale und nachhaltige Strategien
STADT ERNÄHREN 
Freitag 20. September 2013, 9 - 18 h Wyttenbachhaus, Jakob-Rosius 1, Biel. Tagungsbeitrag 75.- / 55.- (reduzierter Preis) / inklusive Mittagessen mehr... / Anmeldung: info@vision2035.ch



Bitte unterschreiben! «Saatgutvielfalt in Gefahr...»
In Europa bildet sich Widerstand gegen die Saatgutmultis. Die Petition «Saatgutvielfalt in Gefahr - gegen eine EU-Saatgutverordnung zum Nutzen der Saatgut-Industrie» ist nun online und kann hier unterzeichnet werden: mehr...



Die PdA Bern unterstützt die Initiative der Juso
Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln
Die Spekulation auf Nahrungsmittel ist die widerlichste Form der Profitmacherei. Die Banken treiben mit ihren Wetten die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe und sind mitschuldig am Hunger in der Welt. Einige wenige bereichern sich auf Kosten von Milliarden. In diesem Geschäft mischt die Schweiz als Hort zahlreicher Rohstoffhändler und Finanzakteure tatkräftig mit. Mit der Spekulationsstopp-Initiative ändern wir das gemeinsam. Wir stellen wieder die Bedürfnisse der Menschen ins Zentrum - mit Essen spielt man nicht!
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Gemüseanbau-Initiative
Radiesli Dein Gemüse kennt Dich
1. April 2012 Vollversammlung

Radiesli ist eine freie Gemüseanbau-Initiative im Raum Bern. Hier kennt dich das Gemüse schon, bevor es auf deinem Teller landet. Und so funktioniert es:

Du kaufst einen oder mehrere Anteilscheine, um Mitglied zu werden. Dann löst du ein Gemüseabo und kannst jede Woche in einem Depot zwischen Bern und Worb eine Tasche mit frischem Biogemüse abholen. Ein kleines Abo kostet rund 25 Franken pro Woche und reicht für 2 Personen.
Das Feld im Worbboden wird von zwei Gärtnerinnen betreut. An mindestens 8 Halbtagen im Jahr hilfst du beim Anbau mit. Du wählst die Arbeit, die dir zusagt: Jäten, Ernten, Abpacken, Ausfahren, Administration usw.

Gemeinsam anbauen, gemeinsam ernten: Wir schaffen einen Raum für Begegnung, Austausch, Eigeninitiative.
Willst du dein Gemüse kennenlernen? Die PdA Bern will euch, liebe GenossInnen, Lesende und Sympathisierende, dazu aufrufen, mitzumachen. www.radiesli.org
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zäme, lokal, fair - soliterre!
Regionale Vertragslandwirtschaft schafft‘s über den Röstigraben

Dank der Bauern- und Bäuerinnengewerkschaft Uniterre, die man in der deutschsprachigen Schweiz, wenn überhaupt, höchstens als Stiefelwerferin gegen Volks- und damit Landwirtschaftsministerin Leuthard kennt, gibt es in der Romandie schon länger und erfolgreich das Modell der Vertragslandwirtschaft. Ganze 24 Projekte gibt es dort, das älteste seit 30 Jahren. KonsumentInnen und ProduzentInnen sind vereint in einem Verein. Erstere bekommen gewisse Einflussmöglichkeiten, zweitere eine Sicherheit gegen marktbedingte Preisschwankungen. Stadt und Land rücken näher zusammen, man kann einander kennenlernen an den Versammlungen und weiss damit, woher das Essen kommt und wohin es geht – natürlich biologisch angebaut. Einmal pro Woche gibt‘s einen Korb aus der Region voller Gemüse, Früchte, Kartoffeln und sporadischen Spezialitäten, auf Wunsch auch mit (Trocken-)Fleisch. Produkte, die gekühlt werden müssen, können zwar im Moment nicht ausgeliefert werden, dafür wird es schon zu Beginn drei Verteilpunkte in der Stadt Bern geben. Attac Bern hat sich vom Modell von Uniterre inspirieren lassen und den Verein soliTerre ins Leben gerufen, welcher am 15. Dezember 2009 gegründet worden ist. Für 20.– pro Woche für zwei und 32.– Fr. für vier Personen is(s)t man dabei. ProduzentInnen gibt es bis jetzt fünf, allesamt im Seeland oder nördlich von Bern beheimatet. Die Mitgliedschaft ist für beide Seiten gratis, wenn man weder produziert noch konsumiert, ist man als Person für 20.– Fr. jährlich Mitglied, als Verein für 100.–. Die Lieferungen sollen ab März 2010 erfolgen. 50–100 Haushaltungen sind das Ziel. Die PdA Bern will euch, liebe GenossInnen, Lesende und Sympathisierende, dazu aufrufen, mitzumachen. Weitere Infos und den Vertrag zum Ausfüllen gibt‘s unter:

www.soliterre.ch info@soliterre.ch
soliTerre, 3000 Bern



Der Verein „soliTerre – regionale Vertragslandwirtschaft Bern“ möchte durch den Aufbau eines lokalen, vertraglich geregelten Netzwerks von ProduzentInnen und KonsumentInnen landwirtschaftliche Produktion sozial und ökologisch nachhaltig gestalten.
 
Die Idee entsprang an einer attac bern Veranstaltung im Herbst 2008, an welcher die Agriculture Contractuelle de Proximité (ACP) vorgestellt wurde,  wie sie in der Westschweiz bereits in 24 Projekten besteht. Darauf erarbeitete eine Kerngruppe bestehend aus ProduzentInnen und KonsumentInnen die Grundlagen zur Verwirklichung dieser Idee.
 
Alle Personen und Organisationen, die Interesse haben,   eine alternative, partnerschaftliche Ernährungsversorgung zu unterstützen und aufzubauen, sind herzlich an die Gründungsveranstaltung eingeladen. Diese findet statt am Dienstag, 15. Dezember um 19:00 Uhr im Kornhausforum Bern, Kornhausplatz 18.  

Abgerundet wird die Veranstaltung mit einem leckeren Apéro von saisonalen, biologischen Produkten aus der Region – natürlich offeriert von den ProduzentInnen der Kerngruppe! pdf
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Initiative für Ernährungssouveränität
Wir sind für Ernährungssouveränität, weil wir alle bei Ernährungsfragen mitreden wollen.
Uniterre hat die Initiative zur Ernährungssouveränität in die öffentliche Debatte eingebracht, damit wir uns bei diesen wichtigen Fragen rund um unsere Ernährung und Landwirtschaft am politischen Entscheidungsprozess beteiligen können.

Wir wollen verantwortungsvoll und solidarisch auf die grossen Herausforderungen reagieren können und mit einer Ergänzung in der Verfassung erreichen, dass die Sorgen und Forderungen der Bevölkerung ernst genommen werden.

Wir wollen wissen, woher unser Essen kommt, wie es hergestellt wurde. Wir wollen eine bäuerliche lokale Landwirtschaft bevorzugen und eine vielfältige und GVO-freie Landwirtschaft erhalten. Wir wollen nicht auf Kosten von anderen Regionen und deren Bevölkerung leben und deshalb richten wir unsere Aufmerksamkeit auch auf die Nahrungsmittelimporte und –Exporte und auf die Exportsubventionen. Der Weltagrarbericht bringt es mit dem Satz „Weiter wie bisher ist keine Option“ auf den Punkt. Wir müssen die Fahrtrichtung ändern und umfassend umdenken, in vielerlei Hinsicht. Es geht um Wasser, Boden und Saatgut, es geht um ethische, moralische und soziale Werte, es geht um Handelsrechte, es geht um Gesetze und Normen und Transparenz– es geht um sehr viel!

Unsere Initiative kann nicht alle Probleme lösen, aber sie bietet die einzigartige Möglichkeit unsere Politik zu einem radikalen Wandel aufzufordern und dies mit unserer aktiven Einmischung. mehr... 
Unterschriftenbogen




Ein Projekt namens radiesli: Es ist grün, denn es geht um Gemüse. Es ist lokal verankert, denn es hebt die Trennlinie zwischen KonsumentInnen und ProduzentInnen auf. Es ist sozial, denn jedes Mitglied hilft nach seinen Fähigkeiten und Vorlieben an 8 Halbtagen pro Saison bei der Arbeit auf dem Feld mit. Mit einem günstigen Gemüseabo (das kleine Abo kostet ca. CHF 25 pro Woche und reicht für 2 Personen) erhalten die Mitglieder ab kommendem April jede Woche eine Tasche voll mit frischem Gemüse – direkter, fairer und ökologischer geht’s fast nicht mehr. radiesli, das ist eine neue Gemüseanbau-Initiative, die nach dem Vorbild der Vertragslandwirtschaft am 30. Oktober 2011 in Form eines Vereins gegründet wurde. Mittlerweile ist das Projekt schon recht gut gediehen: In Worb konnte ein Feld gepachtet werden, zurzeit sind schon 50 Mitglieder dabei, die ersten Sämlinge sind im Boden, die Hauptgärtnerinnen am Werk. mehr...





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Seeland statt Neuseeland!

"Nahrungsmittelkrise- Die globalisierte Landwirtschaft ist keine Lösung"
WOZ Dossier Nahrung

Unterschreiben Sie die Petition für eine Vielfalt der Gemüsesorten: mehr...

www.saatgutkampagne.org
www.climate-justice-action.org
www.guerrillagardening.org
www.uniterre.ch
www.anti-wto.ch